Renate & Klaus heiraten

Unsere Hochzeit – Blumen, Ringkissen, Tischplan & Co

Wub Wub – es folgt eine Bilderflut von einigen Details der Hochzeit nach denen ich schon einige Male gefragt wurde. Wo fang ich also an? Ich würde sagen bei den Blumen. Für mich war eins fix – keine Rosen. Ich mag sie nicht. Auch nicht bei einer Hochzeit. Gar nicht. Ich lies mich also mal beraten, was den im Oktober noch Saison hatte. Eigentlich hätten mir Ranunkeln gefallen, aber da sah es im Oktober eher schlecht aus (außer man ist bereit einiges auf den Tisch zu legen – das war ich nicht).

Die Entscheidung fiel dann auf weißen Lisianthus, weiße & orange/rote Freesien, weiße Alstroemeria und eine korallfarbene Pompon-Dahlie. Wenn du dir jetzt denkst – einiges davon noch nie gehört – mir ging es auch so 😀 Der große Vorteil an den ersten dreien – man bekommt für sein Geld mehr Blüten pro Blume. Es wurden also mal Farbmuster für jede Blume bestellt und danach die endgültige Anzahl durchgerechnet und bestellt.

Mein persönlicher Favorit war die Pompon-Dahlie. Umso schlimmer traf es mich als wir Freitag vormittag, einen Tag vor der Hochzeit, einen Anruf vom Floristen bekamen, dass die Dahlie in der falschen Farbe geliefert wurde. Wie? Was? Falsche Farbe? Jup. Entweder die Pompon-Blume in rot oder Rosen in Koralle. Rosen? Kurz dachte ich die wollen mich versch***ern. Sicher keine Rosen. Dann halt die Roten auch wenn sie nicht ins Konzept passen. Lässt sich jetzt eh nicht mehr ändern.

Das war dann mein Brautstrauß. Ich hatte keinen extra Wurfstrauß und daher wechselte er in der Hochzeitsnacht noch die Besitzerin.

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In der Kirche gab es an jeder zweiten Kirchenbank Blumen – und natürlich auf den Stühlen von Klaus & mir – das waren diese hier …

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Und der beste aller Brüder hatte uns eine Schachtel für die Ringe gemacht. Ich wollte kein traditionelles Ringkissen und da ich Eichenholz liebe, gab es eine schönes Kästchen daraus. Und meine Mami hat uns dann noch das Innenleben mit unseren Initialen gemacht – damit auch wirklich klar war, welcher Ring wem gehört 🙂

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Bei uns daheim – in Mondsee, gibt es das Brauchtum des Hochzeitsladers. Das ist ähnlich einem Zeremonienmeister. Der Hüter des Tagesablaufs und der Zeit quasi. Jedenfalls gibt es für den Stock des Hochzeitsladers traditionell eine gestickte Schleife – Danke, Mama 🙂

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Wir hatten einen etwas anderen Ablauf des Hochzeitstages als man vielleicht gewöhnt ist. Wir hatten zuerst unsere kirchliche Trauung und erst im Anschluss daran unsere standesamtliche Trauung. Und die halt auch nicht am Standesamt sondern gleich direkt bei unserer Hochzeitslocation (wir feierten unsere Hochzeit übrigens am Feldbauernhof in Steinbach am Attersee).

Zum Anstoßen nach der standesamtlichen Trauung und dem Auftakt der Feier hatte ich uns noch Sektgläser dekoriert …

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Jetzt aber zum Sitzplan. Puh, da hab ich lange getüftelt. Wir hatten ja als Motto Weite Welt bzw. Reisen. Das musste sich wiederspiegel – eh klar. Unsere Tische waren daher nach Städten benannt, in denen wir schon gemeinsam waren. Für jeden Tisch gab es dann einen Tag mit den jeweiligen Namen drauf. Und natürlich einen größeren Plan damit jeder auch wusste, wo welcher Tisch stand.

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Die Tag’s gab es „draußen“ einmal und dann nochmal auf jedem Tisch (für den Fall, dass andere auch so ein schlechtes Kurzzeitgedächtnis haben wie ich 😀 ).

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So – mehr von der Feierlichkeit an sich dann in einem Beitrag 🙂 Jetzt mal eine schöne Wochenmitte …
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Die nächste Sammelbestellung findet am Mittwoch, 2. Dezember 2015 (bis 20:00 Uhr) statt. Gerne kannst du dich aber zu anderen Zeit an mich bezüglich einer Bestellung wenden.

Liederhefte – Unsere Hochzeit

Zurück aus Brüssel – was war das für ein tolles (verlängertes) Wochenende am ersten Onstage Event von Stampin‘ Up!? Richtig toll – so toll, dass ich jedenfalls noch extra drüber berichten muss (und ich stelle fest, ich muss ja auch noch mal über unsere Flitterwochen und unsere Hochzeit im allgemeinen Sprechen …).

Heute daher nochmal was zu unserer Hochzeit 🙂 Die Fotos dazu lagen nämlich gestern Abend schon fertig rum, also warum nicht. In Österreich, oder spezieller, da wo ich her‘ komm‘ und wo wir geheiratet haben gibt es das Brauchtum „Braut stehlen“ (oder etwas förmlicher „Brautenführung“). Traditionell wird dabei die Braut (wichtig – inklusive Brautstrauss) von einem Freund (oder Vereinskollegen) des Bräutigams zum Tanz aufgefordert. Unauffälligerweise werden auch die Brautjungfern, Brautmama, Taufgodi und Firmgodi der Braut zum Tanz aufgefordert (jaaaa, als Braut dämmert es dann, was wohl kommt). Inmitten der Tanzerei wird dann quasi mit der Braut (und Anhang) die Flucht ergriffen und man setzt sich in einen separaten Raum (und fast alle Gäste schließen sich der Entführung an und gehen mit).

Während des Brautstehlen wird hauptsächlich Wein getrunken und gesungen. Da das mit dem Singen bekanntlich ja so eine Sache ist und nicht alle Textsicher sind, haben wir ein paar Liederhefte mit gängigen Braustehl-Liedern gewerkelt und ausgelegt.

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Das Endformat ist A5 und wie schon bei den Kirchenheften habe ich für die Frontseite die Minc und den kleinen Flieger aus dem Project Life Stempelset Auf und davon verwendet.

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Das Innenleben ist auf (ich glaube) 100g-Kopierpapier doppelseitig gedruckt und dann an der Falzlinie mit dem Cover zusammengetackert.

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Sollte sich jetzt jemand Sorgen um den Bräutigam machen … Klaus wurde nicht alleine zurück gelassen. Er wurde quasi zeitgleich von meinem Stammtisch ebenfalls „gestohlen“. Nach etwas mehr als einer Stunde kam er mich dann abholen bzw. auslösen und die gesamte Hochzeitsgesellschaft machte sich wieder auf Richtung Fest“stadl“ (Festsaal passt da irgendwie nicht, aber das wirst du erkennen, wenn ich ein paar Fotos der Deko etc. hier zeige).

Alles Liebe
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Für diese Projekte wurden folgende Produkte von Stampin‘ Up! verwendet:
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Hangover Kits – Gastgeschenke

Einige unserer Hochzeitsgäste übernachteten im Hotel – und für die gab es quasi ein extra Gastgeschenk – ein Hangover-Kit (also auf gut deutsch ein Anti-Kater-Reperaturset). Diese wurden am Abend der Hochzeit von einer netten Hotelangestellten auf das Bett gestellt.

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Verwendet habe ich dafür die Zellophantüten mit Boden von Stampin‘ Up! (im aktuellen Hauptkatalog auf S. 151 zu finden). Damit die Tüte stabiler steht, habe ich ein Designerpapier von Lawn Fawn (gab es in unserer Farbe) passend gefalzt.

Der weiße Kreis inklusive Text ist mit der Print & Cut Funktion von Plotty (Silhouette Cameo) gewerkelt worden. Das Herz ist mit einer Stanzform von Kesi’art aus Calypso Farbkarton ausgestanzt, noch ein kleinen Plus draufgestempelt (in Anlehnung an das Erste Hilfe Symbol) und mit einer Wäscheklammer die Tüte verschlossen.

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Inhalt des Hangover-Kits: 1x Capri-Sonne, 1x Alca-Seltzer, 2x Traubenzucker

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Ich trau mich sagen, sie sind gut angekommen … und ich hab mich schwer in diese Zellophantüten verliebt. Die fühlen sich so toll an (ok, man kann auch viel damit machen) – kennst du das, wenn du es in den Händen hast, damit arbeitest und dir denkst, du willst es nie wieder weglegen, einfach weil es sich irgendwie so gut anfühlt? Mir geht es so mit diesen Tüten 😀

Einen tollen Start in die Woche
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Für diese Hangover-Kits wurden folgende Produkte von Stampin‘ Up! verwendet:
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Kirchenhefte & Freudetränen

Weiter geht’s heute mit unseren Kirchenheften und den Freudentränen-Taschentüchern die bei unserer Hochzeit in den Kirchenbänken ausgelegt wurden.

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Ich kenne Kirchenhefte fast ausschließlich im A5 Format (also ein A4-Blatt an der langen Seite gefalten, wodurch man gleich eine schöne Broschüre bekommt). In der Praxis stört mich dabei immer, dass es eigentlich nicht auf der Kirchenbank-Ablage Platz hat. Also es hat schon Platz, solange in der Bank davor niemand sitzt.

Mir war es daher wichtig, dass sich das ausgeht. Ich hab also einfach auf A6 reduziert. Ein weiterer Vorteil der Größe – das Kirchenheft hat in einer Sakko-Innentasche Platz.

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Auf der Frontseite der Kirchenhefte ist der Text in Türkis foliert (Minc sei Dank … und noch einen fetten Danke-Schmatzer an meine Karo, die mir bei der Arbeit geholfen hat). Das Flugzeug und die gepunktete Linie ist in Calypso gestempelt und kommt aus dem Project Life Stempelset Auf und davon von Stampin‘ Up!.

Das Innenleben war mit der Kordel am Einband festgebunden – damit auch nix verrutschen kann.

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Die Freudentränen-Taschentücher waren eher schlicht nach einer Idee, gefunden auf Pinterest, nachempfunden. Die Basis bildet Farbkarton in Calypso und weißes Pergament (Vellum). Als kleinen Farbpunkt gab es noch ein bermudablaues Herzchen dazu.

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Alles Liebe & ein tolles Wochenende
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Für diese Projekte wurden folgende Produkte von Stampin‘ Up! verwendet:
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Weite Welt – Unsere Hochzeitseinladungen

Oft wurde ich schon danach gefragt, aber ich wollte sie nicht vor der Hochzeit zeigen – unsere Hochzeitseinladungen. Wir hatten lange keinen richtigen Plan, was wir machen wollten. Die leuchtende Idee kam dann, als wir auf der Hochzeitsmesse irgendwo eine nach Vorlage zu bestellende Einladung im Stil eines Boarding Passes sahen. Gut, die grafische Umsetzung war mies, aber die Idee fanden wir toll 🙂

Klaus & ich reisen wahnsinnig gern, die uns kennen wissen das – oder die, die meine Beiträge hier (& sonst wo) verfolgen. Das Thema für unsere Hochzeit war somit also gesetzt. Dann also los. Leichter gesagt als getan, wenn man sowas von der Pike weg alles gestalten soll – und nicht recht eine Vorstellung davon hat, was den textlich alles darin unterkommen soll.

Und so haben wir ich ziemlich lange rumprobiert, bis wir einen annähernden Prototypen hatten (ohne Text). Man konnte sich zumindest mal was darunter vorstellen. In Summe hab ich etwa zwei Monate daran gearbeitet, bis wir – und vor allem ich – glücklich damit waren. Das Text-, Grafik- und Layout-Feintuning haben wir immer gemeinsam gemacht und auch in der Fertigung hat Klaus geholfen. Aber starten wir los … es folgt eine Bilderflut.

Die gesamte Einladung ist aus dem Seidenglanz Papier von Stampin‘ Up! gearbeitet (leicht cremig und mit tollem Schimmer). Die Farben hatten wir schon ewig. Koralle und ein Türkis/Grünblau … oder in Stampin‘ Up! Farben – Calypso und Bermudablau. Die Einladungen die wir persönlich überreicht haben, waren in einem Kuvert auf Transparentpapier – jene die wir mit der Post verschickt haben, in einem korallefarbenen Kuvert.

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Das ist sie von außen. Ich gestehe ganz ehrlich, damit hab ich am meisten gekämpft und ich war recht lange damit unglücklich. Ich wollte unbedingt eine Weltkarte haben – aber nix altfaderisches. Wir wollten alles modern, klar und ohne Kitsch haben 🙂 Da kam mir der Weltkarten-Stempel von Neat & Tangled klar entgegen. Ich hatte ihn in allem möglichen Varianten versucht auf der Frontseite unterzubringen. Letztendlich war geplant die Weltkarte einfach nur vorne in Weiß zu embossen. Aber es sah einfach so langweilig aus und ich war so gar nicht angetan davon.

Schlussendlich hab ich mit Aquarallfarben angefangen rumzuprobieren und es war GENAU das was ihr noch gefehlt hatte, fand ich. Ich brauchte nur etwa drei Besuche im Mal-Fachgeschäft, bis ich die richtige Schmincke Horadam Aquarellfarbe gefunden hatte. Und ja, wir brauchten ca. 70 Einladungen und ich hab jede davon mit der Hand außen bemalt und dann unter einem Stapel Kodizes und Fachbüchern von Klaus zum Flachdrücken eingeklemmt. Ich hab mich einfach in Etappen durch gearbeitet und jeden Tag ein paar gemalt. Der große Vorteil vom Selbermachen – man muss ja nicht alle gleichzeitig fertig haben. Da wir fast alle Einladungen persönlich übergeben haben, wurde immer just in time gefertigt.

Aufgeklappt sah das Ganze dann so aus …

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Oben ein Zeitstrahl und unten die Einladungskarten eingesteckt – wie bei einem Flugticket eben.

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Da Klaus und ich aus unterschiedlichen Gegenden kommen und hier, selbst ohne große Entfernung, Unterschiede im Brauchtum waren wollten wir viele Infos in der Einladung abdecken. Und ein paar Extra-Würste hatten wir auch – war ja unsere Hochzeit.

Da einige Gäste im Hotel blieben, war es uns wichtig einen zeitlichen Ablauf als grobe Richtschnur mitzuliefern (dann weiß man in etwa, wann man kurz ins Hotel kann zum Einchecken). Die Grafik hab ich (wie alles andere auch) im Photoshop gemacht und einfach auf die Innenseite gedruckt.

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Auf der Einstecklasche steht „Dieser Tag verlangt nur das eine von dir: Sag einfach Ja, Ja zu dieser Reise mit mir …“. Dafür hab ich mir einen Stempel machen 🙂

Übrigens hat die Grundhüllen im Rohzustand alle Klaus gemacht – geschnitten, gefalzt & gestanzt. Ich hab sie dann geklebt, bestempelt und bemalt.

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Eingesteckt waren in Summe drei Karten. Die erst davon war die eigentliche Einladungskarte bzw. der Boarding Pass. Mit allem was sich eben so gehört – inklusive Perforationslinie. Wir haben auf jede Einladung die entsprechenden Namen mit gedruckt – waren also komplett individuell für jeden angelegt (rechts unter dem kleinen Flugzeug).

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Die zweite Karte lief unter dem Namen „Wichtige Fluginformationen“ und war etwas breiter als der Boarding Pass, damit man den Text links auch noch schön lesen konnte, wenn sie in der Hülle steckten (Wenn du bei den vorherigen Fotos guckst, solltest du erkennen, dass der Boarding-Pass erst rechts von der schraffierten Prägelinie beginnt bzw. eingesteckt ist).

Auf der Karte standen organisatorische Hinweise & eine Übernachtungsmöglichkeit.

Die beiden Prägelinien auf den Karten hat Klaus mit der Big Shot reingestanzt – und dabei hat er jede Linie mit dem Lineal eingemessen (war seine Idee – nicht meine, das hätte ich echt nicht so eng gesehen), auch wenn er denn Sinn der Linien nicht einsehen wollte 😀 Mein Argument – weil die dem Ganzen einfach noch ein gewisses Extra verleihen – zerschmetterte an männlicher Unverständnis. Aber er hat’s trotzdem gemacht, damit ich glücklich bin 🙂

Als drittes war noch eine Antwortpostkarte dabei – von der hab ich offensichtlich kein Foto gemacht. War aber jetzt auch nicht so etwas besonderes – auf einer Seite war die Weltkarte in Bermudablau gestempelt und auf der anderen war eben ein Antwortpostkarten-Text – layoutiert wie eine Postkarte.

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Die nächste Sammelbestellung findet am Sonntag, 8. November 2015 (bis 20:00 Uhr) statt. Gerne kannst du dich aber zu anderen Zeit an mich bezüglich einer Bestellung wenden.

Unsere Hochzeit – Fotobox

Bevor ich mich auf die allgemeinen Hochzeitsinfos und Projekte stürze, komm ich gleich zu meinem Highlight. Liegt vielleicht daran, dass ich grad die Fotos online nochmal durch geblättert habe …

Ich hol mal etwas weiter aus. Ich lag Klaus gefühlt ein halbes Jahr (eher länger) in den Ohren, dass ich unbedingt eine Fotobox auf unserer Hochzeit möchte. Er sah wenig bis gar keinen Sinn darin. Also musste ich gut verhandeln, im Sinne von, gut wir mieten uns keine Autos und wir nehmen keinen Videofilmer, aber könnt ich bitte die Fotobox kriegen? Und ein paar Freunde anstacheln, damit sie ihm doch bitte klar machen sollen wie toll so eine Fotobox sein kann.

(Für alle die sich jetzt Fragen – Fotobox, was? Das ist ein Automat der aufgestellt (und betreut) wird – man kann sich aussuchen ob man 10 x 15 cm Fotos haben möchte oder Streifen, da wir das 10 x 15 cm Foto einfach der kurzen Seite geschnitten. Es gibt zahlreiche Requisten etc damit man lustige Fotos machen kann).

Ich blieb hartnäckig und irgendwann willigte Klaus ein („ja, dann halt von mir aus“). Bevor er sich es doch noch anders überlegen konnte, hab ich sie dann einfach gleich gebucht. Wir hatten unsere über Katharina Lacko für vier Stunden am Abend gebucht gehabt (& kann sie nur wärmstens empfehlen). Zeitlich passte das perfekt, direkt nach dem Essen um halb acht ging es los.

Und das Resüme am Tag nach der Hochzeit. Ich LIEBTE diese Fotobox und sie war der absolute Burner, mein absolutes Highlight. Teilweise gab es richtige Staus davor und es hat sich (fast) jeder mal getraut (sogar meine Omi) 🙂 Klaus gestand mir, obwohl es im sichtlich schwer viel, dass ich damit recht gehabt hatte und sie wirklich der Wahnsinn war 🙂

Wir entschieden uns für die Fotostreifen-Variante (weil sie mich an den Photobooth-Automaten im ACE Hotel in New York erinnern, in dem wir geschlafen haben, als ich den Antrag in NY bekommen habe). Die Vorlage dafür habe ich selbst gestaltet – damit alles zu unserem Konzept passte (Farben, Schriften, etc).

So sah das ganze dann vor dem Schneiden in der Mitte aus …

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Zu sehen: Ein Stampin‘ Up! Gruppenbild (Länder- und Teamübergreifend, wie Judith es nennt). Judith war da aus Vorarlberg, Claudia aus München und meine liebe Sonja (aus Zell am Moos).

Eine Auswahl meiner persönlichen Favoriten 😀

Judith & ihr Mann Clemens kamen extra den langen Weg von Vorarlberg (zu sehen: Clemens, Klaus (schon leicht angetüdelt, nicht umsonst steht auf dem Schild I came for the Beer), ich & Judith).

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Ein Handl-Familienfoto …

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Mein Team Bride – mein Schwesterherz, Sandra und Karo. Die tatkräftigen Helferlein ohne die alles nicht so möglich gewesen wäre. (Meine Mama müsst eigentlich da auch noch aufs Bild.)

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Ohne Worte …

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Vielleicht buch ich mir nächstes Jahr die Fotobox nochmal, zum 30er dann (oder eher dem ewigen 29igsten Geburtstag).