Reisefieber

Sawadee-ka Thailand

Gut, dass ich diesen Beitrag schreibe, seit wir aus Thailand Mitte Juli retour gekommen sind. Schande über mich, ich weiß, aber besser später als nie.

Wo fang ich an? Bevor es nach Thailand ging, war es mal so richtig stressig. Ich kann es mir nicht erklären, aber ich hab mich wieder für die Karten-Swaps gemeldet … 27 Stück. Natürlich wiedermal planlos – bis etwa 1 Woche vor Abreise. Wenn wunderts also, dass ich donnerstags Nacht, die letzte Nacht vor Abreise am Freitag, mal dezent umd etwa 4 Uhr früh ins Bett bin. So stressig wars … und wie ich in Thailand dann bemerkt hatte, haben auch nicht mehr alle Schweinis weiße Punkte in die rosa Bäkchen bekommen – ja öfter hat man Pech 😀

Es ging also zwei Wochen nach Thailand – mitten in der Regenzeit. Klima über 25 Grad entspricht ja nicht meinem Naturell. Etwa 35 Grad im Schatten und eine Luftfeuchtigkeit von rund 90 % also noch weniger. Aber hey, wenn man schon da ist, ignoriert man das … steht man’s irgendwie durch 😀

Wenn du mir auf Instagram folgst, hast du in meinen Stories eigentlich alles ziemlich gut miterlebt. Natürlich hatte ich auch noch die „große“ Kamera mit (ja, Kamerarucksack am Rücken bei den Temperaturen … ich erspare die Details, aber das Leder vom neuen Rucksack ist dafür jetzt wirklich weich und eingetragen) – die Fotos werd ich heute hier mal zeigen. Die GoPro hatten wir auch dabei und ich hoff, ich komm bald mal dazu das Video zu schneiden.

Freitag Abend gings also mal mit der ÖBB von Linz nach Wien (mit Verspätung – was sonst?) und dann über nach Bangkok – irgendwas um 11 vormittag am Samstag waren wir dann da. Im Flug hab ich hauptsächlich geschlafen und „Die Schöne und das Biest“ geguckt, weil er mir im Kino so gut gefallen hat.

Bangkok also – wir waren im So Sofitel Bangkok untergebracht. Von Samstag bis Mittwoch waren wir dort und entgegen aller Meinungen die mir zugetragen wurden, fand ich Bangkok eigentlich nicht schlimm. Eine normale Großstadt.

Es ist übrigens unsagbar wie viele Tempel es in Bangkok (Thailand) gibt. Die Arten der Buddha’s kann ich jetzt auch außeinander halten – wer hät’s gedacht. Einen Tag in Bangkok hatten wir einen privaten Guide der uns durch die Stadt führte. Im Tempel herrscht Schulter + Knie bedeckt (+ Schuhe aus) … schlauerweise hatte ich genau eine lange Jeans mit und die hatte zerissene Knie – also noch ein Tuch rumgewickelt zu Jeans und Bluse. Ein traumhafter Tag 😀

Ich hab keinen Überblick mehr in wie vielen und welchen Tempeln wir waren – aber ich würd sagen in allen die man gesehen haben muss und noch einigen mehr. Übrigens heißt es ja auch im „One Night in Bangkok“ … „Ten Thousend Bars and Temples …“, der weiß schon von was er singt.

Dazwischen waren wir auch mal in einem Markt (und sind mit einem Boot gefahren – das sieht man dann beim Video, da wollt ich die gute Kamera irgendwie nicht aus der Tasche holen).

Und dann wieder Tempel 🙂

Bei den schwimmenden Märkten außerhalb von Bangkok waren wir auch.

Danach – wieder Tempel 🙂 Hier also ich – den Gesichtsausdruck interpretiere ich hier jetzt nicht – er sollte sich aus dem bisherigen Text erschließen.

Die klare Schwäche für Hunde & Katzen kann ich nicht abstreiten. Hauptsächlich sind die auch bei den Tempeln zu finden – da sie meistens hier ausgesetzt werden, es wird viel Essen gespendet und die Aussetzer sie hier gut versorgt glauben.

Nach Bangkok ging es dann am Mittwoch in den Norden von Thailand, nach Chiang Mai. Wir hatten uns bewusst für ein Hotel außerhalb der Stadt entschieden und ich fand es toll (ca. 30 Min. vom Stadtzentrum weg). Das war die Aussicht von unserem Zimmer. Wir hättens schlimmer erwischen können, auch wenn das Jacuzzi rund eine Stunde zum voll laufen gebraucht hat.

Im Örtchen vorm Hotel natürlich der nächste Tempel – an dem sind wir aber nur vorbei am Weg auf den Berg dahinter. Darauf stand ein schöner weißer Tempel ganz allein. Da wollt ich hoch, seit ich ihn vom Hotelpool aus zum ersten Mal erspäht hab. Die Steigung da rauf hatte ich echt unterschätzt. Der Tempel war leider noch im Bau, aber das war dann auch egal.

Am Weg hoch wurden wir von ein paar Straßenhunden begleitet – ich hab ja vor denen immer größten Respekt. Tollwut hatte ich jetzt nicht geimpft 😀

Ein Bild weiter seht ihr DEN weißten Tempel von Thailand – Wat Rong Khun. An dem sind wir am Weg zum Goldenen Dreieck (Ländergrenze zwischen Thailand, Myanmar und Laos) vorbei. Der war echt toll.

Weiter gings noch zu einem anderen Museum …

und zu einem Bergvolk. Das hatte mich eindeutig am Meisten beeindruckt. Das Motto hier und ganz generell in vielen Teilen in Thailand ist „Arm aber glücklich“. Sollte man sich viel öfter zu Herzen nehmen.

Hier hab ich zB auch gelernt, dass die Ananas am Feld wächst. Ich weiß nicht warum, ich hät sie irgendwie zur Kokosnuss getan, also auf den Baum.

Wir hatten die Drohne mit und haben sie nach Freigabe vom Guide eine kleine Runde über die Ananas- und Reisfelder drehen lassen. Es hat glaub ich keine zwei Minuten gedauert, waren die drei Jungs da. Und das Herzigste dran: Sie haben in den Sand in einen Kreis mit einem H gemalt – zum Landen.

Und diese kleine Dame kam auf mich zu und wollte Armbänder verkaufen – umgerechnet für 50 Cent pro Stück. Natürlich haben wir eins gekauft – und mehr gezahlt dafür hät ich auch.

Und ich will’s gar nicht laut sagen schreiben – aber in den Bergvölkern von Thailand werden Hundis gegessen. Oder wie unser Guide so nett sagt – „Am Anfang für Kinder zum Spielen und später wenn groß, dann wird gegessen“ (oder so ähnlich). Ja, harte Kost für einen Hundeliebenden Europäer, aber es ist halt nicht unser Land und unsere Kultur, das muss man akzeptieren.

Soweit mal zu einem kleinen Reise-Einblick 🙂

Reiseerinnerungen im Travelers Notebook

Letztes Jahr im Herbst hab ich ein paar wichtige Punkte von meiner Reise-To-Do streichen können. Und wie immer hab ich gesammelt und versucht alles festzuhalten. Einen Teil davon siehst du heute auf dem PAPIERPROJEKT Blog.Freu mich, wenn du vorbei schaust 🙂

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PS.: Ich bin mir sicher, dass diese Stempelplatte für mich gemacht wurde. Passt wie Faust auf Auge 🙂

Alles Liebe,
renate-unterschrift-hand

Ab in den Urlaub

Wenn du das hier liest, versuch ich mich grad, frisch gelandet um 04:30 Österreich-Zeit, in Dubai zu akklimatisieren (hier 06:30), bei vermutlich 40 Grad Plus. Hatte ich schon mal erwähnt, dass ich Sommer hasse? Aber Urlaub ist ja eine eigene Jahreszeit für sich – und vielleicht ist es ganz erträglich wenn man kurze Sachen trägt – oder den einen oder anderen Cocktail in der Hand hält (oder in der Dubai Mall auf Shopping Tour ist).

Lange sind wir ja nicht in Dubai (2 Tage) – fungiert uns nur als Zwischenstopp zu unserem Hauptziel Bali (und danach noch ein paar Tage Singapur). Bali. Ich freu mich so. Man hat ja immer so eine Liste im Kopf wo man gerne noch hin möchte … Bali stand immer ganz weit oben. Und da wusste ich noch nicht, dass es auf Bali einen richtig geilen Rutschen-Park gibt – nur 15 Min. von unserem Hotel entfernt.

Wenn du das Drama der Flitterwochen letztes Jahr mitbekommen hast, drück mit mir gemeinsam die Daumen, dass ich mein schlechtes Reise-Karma endlich hinter mir gelassen habe und alles wie geplant läuft. Um unsere Wohnung (& Post) kümmert sich der Schwager und ab der ersten Oktober Woche geht’s hier wieder uneingeschränkt weiter. Zwischen drin kommt ein Beitrag am Papierprojekt Blog und meine finalen Geburtstagseinladungen zeig ich auch noch.

Bestellung kannst du mir gerne per Mail schicken – die kommen dann einfach direkt zu dir von Stampin‘ Up! versandt.

Updates aus dem Urlaub findest du (wie immer) auf Instagram und Snapchat (Nutzer: schnipseldesign). Vielleicht probier auch mal die Instagram Stories auch (quasi das nachgemachte Snapchat) … aber irgendwie sympathisiere ich trotzdem mehr mit Snapchat, finde die Filter da einfach viel besser. Hast du eine Präferenz bzw. wo würdest du lieber was sehen – Instagram Stories oder Snapchat?

Da wir auf Bali auch ein bisschen Planschen werden (oder viel im Flieger sitzen) – kannst du mir vielleicht noch ein gutes Buch empfehlen?

Ich schick dir liebe Grüße,
renate-unterschrift-hand

DU MÖCHTEST ETWAS BESTELLEN? ALLE INFORMATIONEN FINDEST DU HIER.
Die nächste Sammelbestellung findet (urlaubsbedingt) am Sonntag, 2. Oktober 2016 (bis 20:00 Uhr) statt. Gerne kannst du dich aber zu anderen Zeit an mich bezüglich einer Bestellung wenden.

Stampin‘ Up! Onstage 2015 (#1)

Mittwoch gegen Mittags ging es von Salzburg Richtung und Wien – von dort weiter nach Brüssel. Sonja aus meinem Team begleitete mich – und ja, natürlich hatten wir einen Lufthansa-Flug gebucht und natürlich wurde dieser aufgrund des Streiks abgesagt (also umbuchen über Wien) … und so ganz nebenbei hab ich in Brüssel noch meinen Pass für eine Nacht verloren, Gott sei Dank wieder zurück bekommen (kurz bevor ich am Weg Richtung Botschaft für einen Notpass war) … und beim Heimfliegen in Frankfurt zwei Stunden im Flieger gewartet, weil wir laut System eine Person zu viel mit an Board hatten. Sowas nennt man wohl ziemlich mieses Reise-Karma 😀 Aber ja, …

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Also Brüssel, die Hauptstadt von Belgien. Dort war ich für die erste Onstage Veranstaltung von Stampin‘ Up! – 600 Demonstratoren aus der ganzen Welt trafen sich dort (und noch viel mehr waren Online aus anderen Ländern zugeschaltet). Ich fand es toll auch wenn ich von der Stadt nicht so viel gesehen habe. Da ich Freitag nachmittags fünf Präsentationen hatte und Samstag vormittag eine Panel Diskussion blieb dazu nicht sehr viel Zeit.

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Ich hab gemeinsam mit Sonja und Judith im Hotel Bloom geschlafen (gemeinsam mit ein paar anderen Kollegen aus Vorarlberg und Tirol). Donnerstag ging es ganz offiziell nachmittags los. Mal die eigens dafür designte Tasche abholen (inklusive einer tollen Trinkflasche und einem neuen Stempelset aus dem Frühling-/Sommerkatalog 2016) und danach swappen. Ich hatte leider nur 24, zeig euch meine Swaps aber trotzdem gerne bei Gelegenheit hier.

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Hier zu sehen – Judith schwer im Einsatz (sie hatte deutlich mehr Swaps wie ich dabei … war aber auch nicht auf Hochzeitsreise). Und ein Blick auf die Meute …

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Dann ging es auch schon auf der Hauptbühne los. Sara Douglas eröffnete souverän die Bühne.

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Abends ging es dann für alle ab dem Titel Elite-Silber auf ein Schiff für ein Steh-Dinner (hier kam mir mein Pass abhanden) und Freitag ging es dann ganzen Tag dahin. Eine gekonnte Abwechslung zwischen Spaß und Information.

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Jetzt muss ich mir noch ein paar Fotos von Judith stehlen, damit ich hier weiter komme … Daaaaanke, Judith #fühldichabgeschmatzt

Bevor ich mich nachmittags in meine Produkt Spotlight Präsentationen geschmissen habe, noch ein kleines Foto mit Judith und Sonja. Ach Mädels, es war traumhaft – ich hoffe in Düsseldorf im April 2016 auf eine neue Zimmer-Kooperation.

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Und noch ein Foto von mir beim präsentieren …

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Samstag dauerte es dann offiziell noch bis mittags – für alle ab Elite-Silber bis 16:00 Uhr. Für mich ging es Samstag vormittag auf die Hauptbühne für eine Diskussionsrunde (in Englisch) gemeinsam mit sehr, sehr lieben Kolleginnen (zu sehen – ich, Franzi, Paula Gorry (Stampin‘ Up! UK Business Verantwortliche, hatte die Leitung der Runde über) und Liz Shannon).

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Ach es war so der Wahnsinn. So viele tolle neue Menschen. So viele Menschen die man nur aus dem Internet kennt und dann plötzlich im realen Leben sieht. Eine davon war zB Nicole. Ihren Blog Wertschatz hab‘ ich schon lange abonniert und da hat es mich umso mehr gefreut, als sie mich um ein Foto gefragt hat … Und da sie so lieb war es mir zu schicken – hier Nicole und ich 🙂

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Ein paar Fotos sollt ich noch bekommen – dann gibt’s den Beitrag #2 🙂 Und die Swaps kommen natürlich auch.

Alles Liebe
renate-blog-schnipseldesign-osterreich-stampin-up

DU MÖCHTEST ETWAS BESTELLEN? ALLE INFORMATIONEN FINDEST DU HIER.
Die nächste Sammelbestellung findet am Mittwoch, 18. November 2015 (bis 20:00 Uhr) statt. Gerne kannst du dich aber zu anderen Zeit an mich bezüglich einer Bestellung wenden.

Wir sind zurück

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Wir sind zurück. Gott sei Dank. Ich glaub, ich war noch nie so froh wieder zurück auf heimatlichen Boden zu sein, als dieses Mal. Aber dazu später. Es gibt so viel zu erzählen und ich weiß gar nicht so recht wo ich anfangen soll.

Vielleicht mal damit, dass ich leider meine „gute“ Spiegelreflex irgendwo im Hochzeitskram zu Hause (in Mondsee) vergessen hatte und es leider erst bemerkte als ich Sonntag nachts um 2 Uhr früh danach suchte, weil ich die Fotos ja noch für den Blog sichern wollte. Aber dafür geht’s ja diese Woche hier wieder weiter. Gefehlt hat er mir schon mein Blog … und meine Bastelsachen erst.

Drei Wochen waren wir unterwegs. Und wenn ich jetzt zurück denke an unsere Hochzeit, den Tag danach und unsere ersten Tage in Amerika, ja, es wirkt schon so in die Ferne gerückt.

Also, die Hochzeit. Sie war für uns perfekt – und ich werd ihr noch einen extra Beitrag widmen, mit mehr Fotos. Und den Projekten dazu natürlich mehrere Beiträge 🙂

Von Sonntag (nach der Hochzeit) auf Montag (Abreisetag) haben wir quasi durchgemacht und alles noch irgendwie in den Griff zu kriegen bevor wir uns für drei Wochen auf und davon machten. Mal zum Flughafen nach Wien mit dem Auto gedüst. Geflogen sind wir Wien – London – San Francisco. Zeitverschiebung waren neun Stunden (nach der Winterzeitumstellung nur noch acht).

Unsere geplante Route war San Francisco – Monterey – Los Angeles – San Diego – Las Vegas – Grand Canyon – Phoenix (2 Wochen) und dann von Phoenix nach Cabo San Jose (Baja California, Mexiko) für 6 Tage. Ein paar unserer Eindrücke werde möchte ich hier gerne mit dir teilen (ein paar Einblicke liefert ja bereits Instagram). Es war alles sooooo traumhaft. Bis auf das Ende. Das war bombastisch schlecht …

Planmäßig sind wir letzten Samstag in Mexiko zum Flughafen, denn Sonntag (1.11) sollten wir schon wieder daheim sein. Leider hatten wir einen ziemlichen „Lauf“. Unsere Flugroute nach Hause war bzw. wäre gewesen Cabo San Jose (Mexiko) – Dallas (USA) – London – Wien. In Mexiko haben wir dann irgendwann gemerkt, dass unser Flug  nicht am Gate „ankam“. (Übrigens haben sie in Mexiko unseren Selfie Stick, der im Handgepäck war wie bei allen anderen Flügen auch, beschlagnahmt – er wäre zu lang #diespinnendiemexikaner). Naja, jedenfalls, mal nachgefragt – der Flug hätte drei Stunden Verspätung. Da wir dadurch alle Anschlussflüge verpasst hätten wurden wir umgebucht auf Los Angeles und einen späteren Flug aus London weg. In Los Angeles hatten wir dann wieder 1,5 Stunden Verspätung. In London (nach einem etwa 10 Stunden Flug aus LA) angekommen wurde noch meine Handtasche extra Bombensicher gecheckt, damit wir dann feststellen mussten, dass unser Flug nach Wien abgesagt wurde, wegen Nebel (lustigerweise flogen aber alle Flieger vor und nach unserem abgesagten Flieger ganz nach Plan). Gut, meine Nerven waren zu dem Zeitpunkt dann dahin, daher hatte ich mir gleich an der ersten Mitarbeiterin von British Airways Luft gemacht.

Nachdem wir sieben Stunden in einer Warteschlange angestanden sind (von halb eins mittags weg) wurde mit Megaphone durchgesagt, dass niemand mehr umgebucht wurde und wir uns verziehen sollen, Polizei stand bereits bereit. Ja, British Airways hat mit der Polizei den Costumer Service Bereich räumen lassen. Wir könnten ab 4:30 früh über die Service Line wieder versuchen eine Umbuchung zu kriegen. Kurz zusammengefasst war die gesamte Behandlung des Costumer Services von British Airways die mieseste, herablassenste und unprofessionellste die ich je erlebt habe. Ich will gar nicht zu viel ins Detail gehen (dass muss ich in meiner Beschwerde-Mail an British sowieso noch), aber das eine oder andere Taschentuch brauchte ich dann doch, mein Nervenkostüm war mir ja schon länger abhanden gekommen. Wir hatten also eine ziemlich nette Nacht am Flughafen London Heathrow gewonnen. Zumindest konnten wir mit harter Mühe unser Gepäck wieder haben. Klaus hatte mal auf einer Bank geschlafen und ich war so ge-jetlagt, dass ich einfach ab 2 Uhr früh den ersten Platz in der Schlange aussitzte und am Kindle dahin las (in Mexiko wäre es ja gerade mal fünf am Nachmittag).

Um 4:45 Uhr gestern, Montag morgen wurde der Schalter geöffnet, wir wurden beschimpft warum wir uns nicht gestern umbuchen haben lassen (ähm, wir wurden rausgeschmissen? Polizei und so? Serviceline geschlossen?) – erst Dienstag wäre jetzt wieder ein Flieger nach Wien frei. Einzige Alternative für eine Abreise am Montag – mit dem Bus 1,5 Stunden an den Flughafen nach Gatewick fahren und von dort nach Salzburg fliegen (ja, der aufmerksame Leser merkt jetzt – das Auto stand ja in Wien). Aber wir nahmen es. Hatten dort wieder 1,5 Stunden Verspätung. Mit dem Taxi zum Bahnhof. Mit der dem Zug nach Linz (es hatte eine gewisse Ironie als Klaus und ich mit vollen Koffern am Hbf in Linz standen und auf den Zug nach Wien warteten) und von dort zum Wiener Flughafen.

Als wäre das alles nicht genug, nach zwei richtig miesen Tagen, hatte in unserer Abwesenheit die Autobatterie das Zeitliche gesegnet. Zu diesem Zeitpunkt nahm ich es dann bereits mit Humor und hoffte nur noch, dass der ÖMTC schnell kommt und bitte zumindest niemand bei uns eingebrochen hätte, oder sonst was schlimmes vorgefallen wäre in unserer Wohnung. Der ÖMTC kam richtig flink und waren dann doch Montag (gestern) nachts daheim (statt Sonntag nachmittag). Zumindest da war alles heile. Yay. Hatte mich nur einen zusätzlichen, komplett sinnlosen Urlaubstag gekostet und die Erkenntnis nie wieder mit British Airways oder über London zu fliegen.

Ja, vielleicht können wir irgendwann über die Gesamtsituation lachen – so im Sinne von „Weißt noch wie dermaßen scheiße das Ende unser Flitterwochen ablief …“ – vielleicht, in ein paar Jahren.

Unglaublich wie gut es sich anfühlt wieder daheim zu sein 🙂

Florida – ein kleiner Einblick

Wir sind zurück, ich habe (für meine Verhältnisse) etwas Farbe und einen Koffer voll Schmutzwäsche mit Heim gebracht. Das Resümee: Ein Traum. Aktuell unser bester Urlaub – da sind wir uns einig.

Wir sind gestern früh in München gelandet – nach einem ca. 2 Stunden Flug von Miami nach Atlanta, 1,5 Stunden Wartezeit und einem 10 Stunden Flug von Atlanta nach München. Geschlafen hab ich im Flieger nicht viel – in Summe etwa 2 Stunden. Das lag daran, dass die einfach zu viele Filme hatten, die ich unbedingt sehen wollte (Maleficent, Das Schicksal ist ein mieser Verräter, …). Einen Familien-Zwischenstopp in Mondsee später waren wir dann am späten Nachmittag zurück in unserer Wohnung. Also erstmal Wäsche waschen und die Wohnung wieder auf Vordermann bringen. Zum kreativen Werkeln blieb da nicht viel keine Zeit … obwohl ich mein Bastelreich doch schon richtig vermisst habe.

Lange Rede, kurzer Sinn: Hier ein kleiner fotografischer Überblick über 13 Tage Florida – und morgen gibt’s dann hoffentlich wieder etwas Kreatives hier 🙂

Ich bin dann mal weg …

Ich: „Glaubst gibt’s in Florida freilaufende Katzen, die man streicheln kann?“
Schatz: „Nein, die werden dort von den Krokodilen gefressen“

Wenn du das hier liest, sitz‘ ich hoffentlich schon am Flughafen in München und wart auf den Flieger … glaubt man, aber Gott sei Dank hat sich ja die Air France dazu entschieden den Streik zu verlängern 😡

Während dem gestrigen Online Check-In (München-Paris schon eingecheckt) sagt mir Air France, dass der Flug von Paris nach Miami annulliert wurde … traumhaft, ich hab mal sicherheitshalber mindestens einen Hysterie-Anfall bekommen. Mitten darin einen klaren Moment bekommen und mal im Reisebüro angerufen. Die Info: Eine Nacht in Paris bleiben und erst Montag fliegen (Worst-Case-Szenario) … Neeeeein … Aber, die Dame aus dem Reisebüro war traumhaft und hat unermüdlich versucht eine Lösung mit Air France zu finden … und tadaaaaa .. ab geht’s nach Miami – ein paar Stunden früher als gedacht, aber – wer braucht schon Schlaf? Abfahrt um 2:45 Uhr – spätestens Ankunft in München um 5:00 Uhr. Glücklicherweise kaschieren Sonnenbrillen Augenringe ganz gut.

Hauptsache endlich URLAAAUUUUB. Es lässt sich nicht in Worte fassen, wie sehr ich mich auf diesen Urlaub freue. Ab nach Miami – von dort nach Fort Lauderdale – Cape Canaveral – Orlando – Fort Myers – Naples -Everglades – Key West – und retour nach Miami. In 14 Tagen bin ich dann wieder zurück.

Ich kann jetzt schon sagen, dass ich im Flieger kein Auge zu machen werde … dafür bin ich zu hippelig, dass kenn ich schon von New York. Ich kann ja schon nicht mal gut die Nacht davor schlafen.

Keine Sorge – es wird hier am Blog trotzdem was zu sehen geben … ich war wirklich fleißig und hab ein paar Sachen vorbereitet bzw. werd‘ ich auch mal ein paar Fotos und Updates vom Urlaub posten (oder einfach bei Instagram rein schauen). Es wird sein, als wäre ich gar nicht weg 🙂

Wenn ich also etwas länger brauche um E-Mails oder Kommentare zu beantworten – bitte verzeihen – ich beeil mich so gut es geht 🙂

In diesem Sinne – ganz liebe Grüße und einen schönen Sonntag,
Renate